Adobe schließt Sicherheitslücke in Acrobat 9 für Windows und Mac
Für die Version 9 des Adobe Acrobat bzw. Adobe Reader steht jetzt ein Patch für Windows und Mac zur Verfügung, der ein seit längerer Zeit bekanntes und von Adobe als kritisch eingestuftes Sicherheitsleck schließt. Das Sicherheitsleck kann ausgenutzt werden, wenn ein Nutzer eine manipulierte PDF-Datei öffnet – dann wird der enthaltene Schadcode ausgeführt.
Für die ebenfalls betroffenen älteren Versionen der PDF-Produktfamilie von Adobe und auch für die LINUX-Gemeinde gibt es leider noch keine Lösung. Adobe hat entsprechende Patches bzw. eine Aktualisierung des Readers für Ende März angekündigt.
Der aktuelle Patch kann hier heruntergeladen werden:
http://www.adobe.com/support/security/bulletins/apsb09-03.html
Google: Probleme mit “Duplicate Content” vermeiden
Google (und vermutlich auch andere Suchmaschinen) reagieren meist sehr negativ, wenn gleiche Inhalte innerhalb einer Website von mehreren URL’s aus erreichbar sind. Derartige Verlinkungen werden als eine Art Spamming abgestraft. Andererseits ist ja die leichte Auffindbarkeit von Informationen ein großes Anliegen guter Websites, d.h. es werden Inhalte von verschiedenen Stellen aus verlinkt und eventuell dabei mit themenbezogenen oder kundenbezogenen Zusatzinformationen angereichert.
Google hat jetzt für die Webmaster eine Möglichkeit geschaffen, die Spam-Problematik zu umgehen:
Webmaster können einen neuen “<Link”-Tag auf den “Duplikaten” anbringen, der die Suchmaschine jeweils
auf die für sie wichtige URL verweist – damit gibt es für die Suchmaschine nur noch eine valide Quelle, alle Zusatzseiten mit nahezu identischem Inhalt werden dann ignoriert.
Der neue Tag sieht wie folgt aus:
<link rel=”canonical” href=”http://www.beispiel.de/dies-ist-die-fuehrende-seite.html” />
Natürlich dürfen auch relative Angaben gemacht werden, wenn der Quelltext ein “<base href…” enthält.
Detaillierte Informationen liefert Google auf dem eigenen Webmaster-Blog (in englischer Sprache): http://googlewebmastercentral.blogspot.com/2009/02/specify-your-canonical.html
“libreka!” – die Büchersuche wird zum e-Book-Shop
Auf der Leipziger Buchmesse soll am 12. März die Erweiterung der Bücher-Suchmaschine “libreka!” (http://www.libreka.de/) zu einer Verkaufsplattform für e-Books bekanntgegeben werden. Derzeit ermöglicht die Internetseite die Volltextsuche in Büchern von etwa 1000 Verlagen.
Ab diesem Zeitpunkt sollen alle e-Book-Titel, die derzeit schon in der Suche zu finden sind, zu vom Verlag festgelegten Preisen käuflich erworben werden können. Der Verband des Buchhandels möchte das Angebot zukünftig noch deutlich ausweiten, wobei anscheinend alle Titel sowohl auf den gängigen Readern lesbar sein sollen, als auch auf jedem normalen PC.








