Facebook erlaubt Login via OpenID
Nachdem Facebook Anfang dieses Jahres der OpenID-Foundation beigetreten ist, können ab sofort die Facebook-Nutzer fremde OpenID-Provider wie Google oder Yahoo für den Login nutzen – d.h. wenn sie bei dem OpenID-Provider eingeloggt sind, werden sie auch von Facebook automatisch als eingeloggt erkannt.
Wer diese Option nutzen möchte, muss unter seinen Kontoeinstellungen eine Verknüpfung zu dem oder den entsprechenden Fremdkonten herstellen (Angabe “Verknüpfte Konten”). Nach Auswahl des Providers muss in einem separaten Fenster beim Provider der Zugriff bestätigt werden (also sollte der Popup-Blocker abgeschaltet sein).
Europäischer Guide für Endkunden zum Internet-Handel
Wie die Umfragen verschiedener Institute immer wieder zeigen, fühlt sich die Mehrheit der Europäer unsicher bei Einkäufen und den damit verbundenen Online-Zahlungen im Web. Viele mögliche Kunden sehen daher von Online-Einkäufen ab, andere Kunden kaufen ungern und daher nur sporadisch online ein.
Da es sich hier um zukunftsträchtige Märkte handelt und auch schon entsprechende Anregungen zur Verbesserung der Situation aus dem EU-Parlament kamen, haben die EU-Kommissarinnen Viviane Reding und Meglena Kuneva einen digitalen Ratgeber “eYouGuide” herausgegeben. Dieser Guide gibt Tipps zum Schutz der eigenen Daten und Ratschläge zu verschiedenen Themen, wie z.B. was der Nutzer beim Einkauf im Internet beachten sollte, oder welche Besonderheiten z.B. bei Musik-Downloads wichtig sind.
Die Besonderheit des eYouGuide: es wird nicht nur nationales Recht, sondern auch europäisches Recht berücksichtigt und so europäischen Nutzern leichten Zugriff auf Informationen über ihre Rechte und Pflichten im Online-Handel ermöglicht.
Den eYouGuide finden Sie hier: http://ec.europa.eu/information_society/eyouguide/navigation/index_de.htm
Witzige Aktion gegen Internet-Zensur
Mit einem “Stoppschild gegen Internet-Ausdrucker” tritt eine Gruppe von Netzbürgern gegen die Zensurbestrebungen im Internet an: mit Hilfe eines Code-Schnipsels, den interessierte Website-Betreiber auf ihren Websites integrieren können, wird der Ausdruck der betroffenen Seiten bei den meisten Browsern unterbunden. Statt dessen erscheint in der Druckvorschau und teilweise auch auf dem Ausdruck selbst ein Stoppschild mit einem durchgestrichenen Drucker nebst erklärendem Hinweistext. Etwas humorig weisen die Betreiber der Aktion daraufhin, dass Politiker angeblich das Internet nur von Ausdrucken her kennen.
Näheres zur Aktion finden Sie hier: http://www.politiker-stopp.de/








