Google: Probleme mit “Duplicate Content” vermeiden
Google (und vermutlich auch andere Suchmaschinen) reagieren meist sehr negativ, wenn gleiche Inhalte innerhalb einer Website von mehreren URL’s aus erreichbar sind. Derartige Verlinkungen werden als eine Art Spamming abgestraft. Andererseits ist ja die leichte Auffindbarkeit von Informationen ein großes Anliegen guter Websites, d.h. es werden Inhalte von verschiedenen Stellen aus verlinkt und eventuell dabei mit themenbezogenen oder kundenbezogenen Zusatzinformationen angereichert.
Google hat jetzt für die Webmaster eine Möglichkeit geschaffen, die Spam-Problematik zu umgehen:
Webmaster können einen neuen “<Link”-Tag auf den “Duplikaten” anbringen, der die Suchmaschine jeweils
auf die für sie wichtige URL verweist – damit gibt es für die Suchmaschine nur noch eine valide Quelle, alle Zusatzseiten mit nahezu identischem Inhalt werden dann ignoriert.
Der neue Tag sieht wie folgt aus:
<link rel=”canonical” href=”http://www.beispiel.de/dies-ist-die-fuehrende-seite.html” />
Natürlich dürfen auch relative Angaben gemacht werden, wenn der Quelltext ein “<base href…” enthält.
Detaillierte Informationen liefert Google auf dem eigenen Webmaster-Blog (in englischer Sprache): http://googlewebmastercentral.blogspot.com/2009/02/specify-your-canonical.html
Google Browser “Chrome” ist verfügbar

Google hat heute seinen neuen Browser online gestellt – nach eigenen Angaben sehr schnell und sicher. Erste Tests zeigen ein vielversprechendes Bild. Näheres zum Browser-Konzept zeigt ein Comic auf der Google-Website “Google Books” . Den Browser zum Download finden Sie unter www.google.com/chrome
Der Browser basiert auf der schnellen OpenSource-Engine “Webkit” und ist mit einer neu entwickelten Javascript-Engine ausgestattet, die zukünftig Webapplikationen schneller und stabiler laufen lassen soll.
Für Entwickler ist die Integration der “Google Gears” gedacht, die die Entwicklung von nutzerfreundlichen Applikationen vereinfachen soll,
Google Maps mit Fußgänger-Navigation
In aller Stille hat Google eine neue Funktion in seine Google Maps integriert: neben der altbekannten Berechnung von Fahrtrouten zwischen zwei Punkten findet man dort jetzt noch eine weitere Option “Fußweg”.
Diese ist noch als “beta” bezeichnet – entsprechend bedarf das Routing für Fußgänger noch der Optimierung, manche möglichen Wege erkennt Google heute noch nicht. Aber der Ansatz ist durchaus sehr positiv, da hier sich endlich einmal eine Möglichkeit für Fußgänger (und auch Radfahrer) auftut, eigene und teils natürlich dann auch kürzere Wege zu finden.
Google aktualisiert die Flash-Indexierung
Google setzt in Zusammenarbeit mit Adobe die native Flash Player Technologie ein, um auch Flash-Inhalte von Webseiten zu indexieren. Allerdings können noch nicht alle Flash-Inhalte gelesen werden: FLV-Dateien werden nicht analysiert und in SWF-Dateien referenzierte bzw. eingebundene weitere Dateien werden nicht immer korrekt erkannt, meist werden sie separat indexiert. Auch sollte vermieden werden, SWF-Dateien nur über Javascript einzubinden. Mit der Aktualisierung ersetzt Google seine bislang eingesetzte eigene Technologie zur Flash-Indexierung.
Es gilt aber weiterhin, dass die für die Suche relevanten Begriffe in Textform für den Nutzer sichtbar im Flash-Inhalt erscheinen müssen – Kommentare im Flash-Quelltext reichen nicht aus.
Zur Suchmaschinenoptimierung ist zudem zu empfehlen, der SWF-Datei einen sprechenden Namen zu geben und die textuellen Inhalte ähnlich wie bei HTML-Seiten zu strukturieren (z.B. wichtige Inhalte in größerer Schrift und am Anfang der sichtbaren Seite).
Fallen bei der Suchmaschinen-Optimierung
Jeder Website-Betreiber versucht, auf den Trefferseiten von Google, Yahoo und den anderen Suchmaschinen möglichst auf den vordersten Plätzen zu landen. Einige schwarze Schafe bieten immer noch an, mit zweifelhaften Methoden die eigene Site gegen üppige Bezahlung an die Spitze der Trefferlisten bei Google und Co hochzutreiben. Allerdings ist mittlerweile bekannt, dass diese Form der “SEO” (search engine optimization) nicht ohne Gefahren ist, selbst die Site BMW.de war Anfang des Jahres 2006 nach einer “zu guten” Suchmaschinenoptimierung für einige Tage ganz aus dem Google-Index verbannt worden.
Einen interessanten Online-Beitrag zu diesem Thema bringt momentan das Contentmanager-Magazin .








